Spezialisierte Praxis

für Kinder- und

Jugendzahnheilkunde

 

Dr. Angela Freundorfer
Dr. Jacqueline Esch
Dr. Sabine Geißler
& Kollegen

Berlepschstrasse 2

81373 München

Telefon (0 89) 74 74 65  0

Fax      (0 89) 74 74 65 20

info@kinderzahnaerzte.com

Kontakt

 

 

 

 

 

 

 

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Die wichtigsten Fachbegriffe von A - Z

AÄDEFGHILMNOPRS
Abszess
Ein Abszess ist eine eitrige Gewebseinschmelzung. Meist geht dieser von einem tief zerstörten und abgestorbenem Zahn aus. Ein Zahnabszess ist mit einer Schwellung der Wange und starken Schmerzen verbunden. Er muss dringend vom Zahnarzt behandelt werden.
   
Allergie
Das Immunsystem reagiert auf bestimmte Reize anders als es der Norm entspricht. Eine Allergie kann dabei erblich oder durch Umwelteinflüsse erworben werden. Dabei spielen die direkten Umweltbedingungen eine eher untergeordnete Rolle. Man nimmt heute an, daß das hygienischere Aufwachsen im Kindesalter das Immunsystem nicht zur vollen Entfaltung bringt und somit bei widrigen Umwelteinflüssen die Gefahr einer falschen (allergischen) Reaktion größer ist.
   
Allergietestung
Wird bei einem Verdacht auf Unverträglichkeit gegenüber Füllungs-/Zahnersatzmaterialien angewendet.
   
Amalgam
Plastisches Füllungsmaterial aus einer Metall-Legierung mit Quecksilber. Dieses universelle Füllungsmaterial wird aus kosmetischen Gründen im nichtsichtbaren Bereich angewendet. Bei Schwangeren und Kindern bis zum 6. Lebensjahr raten wir davon ab, Amalgam einzusetzen.
   
Amalgamalternativen
  • Komposit-Füllungen ("Kunststoff-Füllungen")

    Alle Komposit-Füllungsmaterialien enthalten neben silanisierten anorganischen Füllstoffen diverse Kunststoffe auf Acrylatbasis. Letztere weisen eine Vielzahl von Verbindungen auf, die als Inhaltsstoffe (z. B. TEGDMA) oder nachträglich gebildete Reaktionsprodukte (z. B. Formaldehyd) in kleinsten Mengen freigesetzt werden können. In der Regel werden Komposite in Kombination mit Adhäsiven ("Schmelz- und Dentinkleber") eingesetzt, die ebenfalls zahlreiche Kunststoffverbindungen (z. B. HEMA), teilweise auch Glutaraldehyd und Säuren enthalten. Komposite und Versiegelungsmaterialien wurden in den letzten Jahren einer kritischen Betrachtung unterzogen und mit vielfältigen Krankheitserscheinungen bis hin zu Krebs und Unfruchtbarkeit in Zusammenhang gebracht. Nach aktuellem Erkenntnisstand sind derartige Behauptungen aber - ähnlich wie bei den Amalgamen - nicht wissenschaftlich hinreichend abgesichert und entsprechende Befürchtungen nicht begründet.

  • Füllungen aus Glasionomerzementen, Hybridglasionomerzementen und kompomeren Glasionomerzementen

    Sie enthalten neben organischen Säuren (z. B. Polyacrylsäure) Gläser, die in Spuren Aluminium-, Calcium-, Strontium- und Fluoridionen freisetzen. In den Hybridglasionomerzementen und Kompomeren sind zusätzlich Kunststoffanteile enthalten. Diese Materialien können Fluorid freisetzen. Sind derzeit nur für nicht okklusionsbelastete, definitive Füllungen geeignet.

  • Welche Füllungsmaterialien sollen zum Einsatz kommen?

    Darüber kann jeweils nur im Einzelfall entschieden werden. Eine angemessene Nutzen-Risiko-Abwägung ist nur unter Berücksichtigung der individuellen Situation möglich. Dazu sind neben Kenntnissen über den Gebisszustand auch Informationen über Allgemeinerkrankungen (z. B. Nierenschäden), Allergien oder über eine Schwangerschaft von Bedeutung. Mitunter kann die endgültige Entscheidung über die einzusetzenden Materialien erst während eines Eingriffes (z.B. nach Entfernung einer Füllung oder Karies) getroffen werden. Weiterführende Fragen zur Auswahl bzw. Anwendung von Füllungsmaterialien bedürfen immer der persönlichen Beratung durch den Zahnarzt!
   
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